21. November 2015

Was tu ich mir nur an

Der Stress erdrückt mich, ich gehe rein in die Schule und raus, alles zieht an mir vorbei.

Derselbe öde Alltag. Obwohl ich es manchmal auch schaffe, mich zu beschäftigen. Und zwar mit Dingen, die außerhalb des Internets geschehen. Oder zumindest außerhalb des irrlosen Scrollens, das zu keinem Ende führt.

Ich bin wieder dabei oder immernoch, meinen materiellen Besitz zu minimieren. Es läuft ganz gut und ich habe einen guten Überblick.


Aber: Ich kann es nicht abwarten, alleine zu leben. Einfach nur, um alles alleine gestalten zu können.

Wie dem auch sei, ich habe mich diese Nacht (Ja, es ist eine dieser schlaflosen Nächte) mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, was ja stark mit dem Minimalismus zusammenhängt. Aber Vorsicht: es ist letztendlich doch nicht dasselbe!

Ich rege mich in letzter Zeit oft über Müll auf. Nicht unbedingt wegen der Nachhaltigkeit, sondern eher wegen der Bequemlichkeit und der Ästhetik. Ich kann es nicht leiden, Müll rauszutragen.
Nicht unbedingt die beste Grundvoraussetzung, aber der Wille, den Müll kleinzuhalten ist immerhin da.

Ich habe mir vorgenommen:
  • Kosmetik selberzumachen (sprich Haushaltsmittel, Öl, Öl, Öl und Vitamin E)
  • Plastikfreier zu leben
  • Vegetarischer zu leben
  • Bücher und Filme eher als Luxus zu betrachten

Zu den ersten drei Punkten möchte ich sagen: ich will aber keine Ökotussi sein. Ich machs einfach, weil es a) größtenteils Geld spart, vorausgesetzt man kauft klug ein und b) weil ich gerne auch was selber kreieren möchte und weil mich kosmetiktechnisch die Verpackungen weniger ansprechen (Sorry Mr. Warhol)

Zum letzten Punkt: Ich glaube, dass dieser eher verwirrt.

Eigentlich habe ich schon viel darüber geschrieben, aber mehr ist auch manchmal einfach mehr.

Ich besitze gewisse Bücher und Filme, die mir am Herzen liegen. Ich habe geplant, diese auf einem Regal zu positionieren, auf welchem sich zurzeit Bücher befinden, die nach dem Lesen verschenkt oder verkauft werden. Zudem kommen noch drei-vier Zeitschriften, die ich erstmals besitzen will, einen Bluetooth-Lautsprecher und meine analoge Spiegelreflexkamera.

Man könnte meinen, das sei meine Nachhaltigkeitssünde, aber naja ... was solls. Schließlich besitze ich auch noch eine Ukulele und ein Laserschwert.


Ich schweife ab. Was ich sagen wollte, war, dass ich vorhabe, eher in die Bibliothek zu gehen, aber das erklärt sich auch irgendwie von sich selbst.

Zum Luxus äußere ich mich später noch.