Ich bin gerade mehr oder weniger beim Lesen eines Artikels über Stephen Hawking und seine Theorien auf eine Idee gekommen.
Zwar ist es keine Idee aber ein Ergebnis oder auch ein Schluss. Nämlich, dass es uns immer gibt.
Ich bin nicht ich, ich bin die Menschheit.
Genauso wie meine Nachfahren nicht sie selbst sondern ich und ihre Vorfahren sein werden.
Auch wenn es einen Menschen noch nicht gibt, wie man ihn kennt, existiert er schon. Die nötige Reaktion, auch Befruchtung genannt, um diesen Menschen zu kreieren, beziehungsweise ihm einen Charakter zu geben, macht ihn zum lebenden Menschen.
Es wird gesagt, dass ein toter Mensch in seinen Nachfahren weiterlebt. Aber die Nachfahren leben bereits in uns.
Je nachdem ob man an das Schicksal glaubt, oder nicht, unterstützt man das, was ich eben schloß, oder eben nicht.
Mir gefällt der Gedanke, dass theoretisch hunderte Menschen schon in uns sind, sie müssen nur reagieren. Es ist eine Weise der Betrachtung.
Um das Leben zu beschreiben, nehme ich gerne einen Kuchen zum Vergleich. Bevor man bäckt, muss man die nötigen Zutaten bereitstellen. Diese müssen "reagieren" und werden dann zum Kuchen. Aber sind die Zutaten nicht schon so ein hypothetischer Kuchen? Sie können zwar auch ein Laib Brot sein, aber nach der Reaktion sind sie nunmal ein Kuchen.
Und doch waren sie schon vorher einer, nur eben ein hypothetischer.
Es ist wie das Haus der Vierecke nur eben nicht ganz. Das Haus der Menschen? Ach, was weiß ich schon.