Es ist bestimmt nicht der erste Beitrag, der über eine Blockade spricht.
Seit Monaten habe ich nichts geschrieben. ich bin blockiert. Aber dann schreibe ich trotzdem. Stell dich deinen Ängsten. Stell dich deinen Blockaden. Haben die ja 1989 mit der Mauer auch gemacht.
Hier ist sie, meine emotionale Mauer.
Ich habe aber nicht nur nicht geschrieben, weil ich blockiert war, sondern weil mir auch nicht wirklich was einfällt. Außerdem war ich unterwegs und Schule ist auch noch da.
Trotzdem nehme ich meinen emotionalen, starken, weiblichen (haha), feministischen, offenen Hammer und schlage diese Mauer ein.
Ich bin selbstbewusster geworden, aber ein Telefonat führe ich immernoch mit Widerwillen. Außerdem werde ich ständig dieselbe Frage gefragt: "Was willst du eigentlich machen?"
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, was ich gerade mache und was ich gerade mache, gefällt mir einerseits und andererseits auch irgendwie nicht.
Ich plane Projekte, singe, tanze und schreibe (irgendwie). Aber die Schule hat wieder angefangen und somit kommt der Druck immer näher mit dem Abitur und sonstigen Druckmitteln.
Ich weiß noch, wie sehr ich mit neun Angst hatte, später bei McDonalds arbeiten zu müssen, weil meine Noten so "schlecht" waren. Jetzt denke ich: "Warum nicht, Geld ist Geld und lieber Arbeit als keine Arbeit"
Zukunftspläne
Eigentlich widerspricht sich das Wort. Die Zukunft ist noch nicht da. Eigentlich ist sie nie da. Sie wird da sein, aber wenn sie da ist, nennt man sie Gegenwart.
Wie kann man also etwas planen, was nie da sein wird.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, eine andere Perspektive einzusetzen. Gib dein Bestes und wenn es dir nicht gefällt, ändere was.
Man kann entweder was ändern oder sich dem Strom hingeben. Ich bevorzuge Ersteres. Und selbst wenn es schwer ist oder seine Zeit braucht, es gehört dazu. Und irgendwie ergibt sich immer was Unerwartetes.
Falls es dies nicht in eurem Leben tut: Sorry, aber euer Leben ist nicht lebenswert.
Das mag zwar hart klingen, aber es ist nach Mitternacht, in fünf Stunden muss ich aufstehen und mir ist nicht nach Honig-um-den-Mund-Schmiererei.
Mir passieren die wunderbarsten Dinge, wenn ich es nicht erwarte.
Denn Erwarten enthält das Wort "warten" und ich warte auf nichts.
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