Eine sehr bekannte Geschichte, dutzende Male verfilmt.
Das Buch Le Fantôme de l'Opéra von Gaston Leroux.
Bekannter ist dennoch das Musical von Andrew-Lloyd Webber.
The Phantom Of The Opera
Beides ist mir sehr gut bekannt. Jetzt las ich Das Phantom. Und es hat mir besser gefallen als der
Bericht von Gaston Leroux.
Denn in dem Buch von Susan Kay geht es um viel mehr. Um die Gefühle von Erik, dem Phantom.
Es gibt so viel Hass und so viel Liebe. Leidenschaft und Leid.
Und ich muss sagen, es hat mich sehr an den Roman Wuthering Heights von Emily Bronte
erinnert.
Wuthering Heights
hat mir, um ehrlich zu sein, nicht allzu sehr gefallen. Es gab so viel
Hass und Leid. Menschen, die sich liebten, haben sich umso mehr
gepeinigt.
Und
das ist der Unterschied zwischen beiden Büchern. In Susan Kays Version
ist Erik der Einzige, der leidet. In Brontes Buch sind es eigentlich
alle, besonders Heathcliff.
Zwischen Heathcliff und Erik gibt es ein Paar Parallelen.
Beide sind, mehr oder weniger, von der Gesellschaft ausgeschlossen.
Erik wegen seines Gesichts und Heathcliff wegen seiner Herkunft und seinem Benehmen.
Doch beide kriegen einen Lichtblick.
Erik findet Christine Daaé und Heathcliff hat Cathy als einzige Freundin.
Und dennoch hat mir Das Phantom mehr zugesagt. Obwohl Erik viel schlimmer ist. Schließlich mordet er und stiehlt. Er ist ein Genie und fast wahnsinnig.